Am Donnerstag, 5. März fand im Schulhaus Rufi die ordentliche Bürgerversammlung statt. Wie gewohnt durfte Präsident Willi Giger die Hälfte der Bürgerschaft begrüssen. Die ehemaligen Verwaltungsräte Adrian Jud, Toni Jud, Roman Jud und Martin Giger waren vollzählig zugegen. Alle Sachgeschäfte

 

  • Wahl der Stimmenzähler
  • Jahresrechnung 2019, Budget 2020 und Bericht der Geschäftsprüfungskommission
  • Allgemeine Umfrage

wurden ohne Gegenstimme angenommen. Willi Giger nutzte die Gelegenheit die interessierte Bürgerschaft ausführlicher über die Jahresrechnung und seinen Jahresbericht zu informieren. Anschliessend ging es in korpore zum Rüttibergner Abend ins Restaurant Sonne. Der Zufall oder vielmehr die Termindichte wollten es, dass der Präsident erstmals seit 43 Amtsjahren gleichentags seinen Geburtstag feiern durfte.

Offenbar ist Petrus nicht nur Rüttibergner sondern auch Gleitschirmpilot. Anders lässt sich das Prachtswetter am letzen Samstag nicht erklären. Bei einer Rekordbeteiligung von 43 HelferInnen war der Einsatz des Gleitschirmklub Glarnerland ein voller Erfolg. Die Arbeiten am Bachtler gingen sprichwörtlich flugs voran. Einzelne Piloten griffen sogar zur Motorsense um genügend Unkraut für die vielen Helferhände umzumähen. Kurz nach 12 Uhr waren alle Dornen und Sträucher verbrannt und rund um die Feuerstellen lag kein loses Ästchen mehr, was gemäss Ortsgemeindepräsident Willi Giger in der langjährigen Zusammenarbeit noch nie vorgekommen ist. Keine Sorge bereitete der grosse Ansturm Festwirtin Susanne Luchsinger, die in souveräner Art mehr als genug Stärkung für die Piloten organisierte.

Als Bonus gabs dann für die Piloten noch den Flug vom Zaugerli oder vom Gleiterspitz in die Wichlen oder mit Thermikunterstützung bis auf den Chüemettler.

Allen Helfer danken wir für den grossartigen Einsatz und hoffen dass die gute Zusammenarbeit im Dienste einer nachhaltigen Landwirtschaft noch lange andauert.

voll motiviert wird zugepackt

Den 50. Alpsommer beendet...

Seit dem Ende seiner Schulzeit in Rufi war der bald 65jährige Sepp Luchsinger jeden Sommer z’Alp. Am Samstag kehrte der Vollblut-Aelpler mit seiner wunderbar geschmückten Herde stimmungsvoll und absolut jubiläumswürdig ins Tal zurück.

Das Aelplerblut wurde dem Jubilar schon in die Wiege gelegt, denn seine Mutter stammt von einer Ur-Aelplerfamilie vom Nätzlisbach in Maseltrangen, die seit Generationen nur «z’Achters genannt werden und sein Vater war zwar Eternit-Arbeiter, aber in jeder freien Minute in den Bergen und nach der Pensionierung jeden Sommer auf der Alp. «Ich weiss nicht warum, aber im Frühjahr zieht es mich unwiderstehlich in die Höhe und ein Sommer im Tal könnte ich mir kaum vorstellen» begründet der Bald-Pensionär, der auch nächstes Jahr wieder wie gewohnt z’Alp geht, diesen Virus in seinen Adern.

Trockener Sommer, Auerwild Schutzgebiet und Richtplan im Mittelpunkt!

Die Bürgerschaft der Ortsgemeinde Rüttiberg-Schänis genehmigte im Schulhaus Rufi die positive Jahresrechnung und das Budget. Zu reden gab aber vor allem der kommunale Richtplan, der gegenwärtig die Gemüter in Rufi und Rüttiberg bewegt wie selten ein Thema zuvor.

Jahresbericht von Präsident Willi Giger

Der historisch tiefe Holzpreis bringt die Waldwirtschaft in Bedrängnis. Besonders herausfordernd ist die
Waldarbeit in Quellschutzgebieten wie beispielsweise im Zimmerwiswald in Schänis.

Interessanter Artikel in der Linth-Zeitung vom 7. Mai 2019

fantastische Bilder aus den Rüttibergner Gefielden von unserem ehemaligen Vizepräsidenten Roman Jud

Ein stiller Schaffer der Schreiberzunft tritt ab

Neben seinem grossen Engagement für die Ortsgemeinde Rüttiberg hat Präsident Willi Giger auch beim Schwingerverband Grosses geleistet. Nach einer über 50-jährigen Laufbahn als Schreiber übergibt er an Tochter Franziska.

Interessanter Bericht von Jakob Heer im Schlussgang

Als man in Schänis noch zu Fuss "ins Holz" ging

Heute wird im Wald mit Motorsägen, Seilwinde, Traktor und Lastwagen gearbeitet. Die Waldungen sind zum grössten Teil mit Strassen erschlossen. Früher wurde im Wald ausschliesslich von Hand gearbeitet. Zu der damals ganz anderen Arbeitstechnik gehörte eine heute auch den Waldarbeitern nicht mehr vertrauchte Sprache.

Ein Bericht über das historische Holzen, geschrieben vor auch schon einer halben Ewigkeit.

Keinen Flug verpasst haben die rund 15 Mitglieder des Gleitschirm Klubs Glarnerland am Samstag 27. Oktober beim alljährlichen Frondienst am Hüsliberg. Nach dem trockensten Sommer seit Menschengedenken läutete Petrus just an diesem Tag den Winter ein. Vom Dauerregen liessen sich jedoch die Pilotinnen und Piloten um Präsident Remo Riget nicht beeindrucken und erledigten die Arbeiten in Rekordzeit.

Willi Giger und Josef Luchsinger hatten Tage zuvor noch bei schönstem Herbstwetter Dornen, Farne und Gestrüpp geschnitten, das jetzt zu Haufen gestapelt wurde.

Die Festwirtin Susanne Luchsinger servierte zusammen mit Tochter Martina den Piloten nach getaner Arbeit die verdiente Stärkung im Hüslibergstall.

Farbige und urchige Alpabfahrt vom Hüsliberg!

Am Samstag, 29. September führte Aelpler Sepp Luchsinger mit seiner Familie und Helfern die stattliche Herde von 115 Kühen, Rindern und Kälbern vom Hüsliberg in die Gastermatt, wo die Bauern ihre hübschen Tiere in Empfang nehmen durften. Unter der Regie von  Susanne und Martina Luchsinger  wurde für Dutzende von Kühen und grösseren Rindern blumige «Tschäppel» gebunden, so dass nebst dem urchigen Klang der grossen Glocken und Treicheln den zahlreichen Zuschauern im Dörfli Rufi und im Riet auch fürs Auge etwas geboten wurde. Weil noch die meisten Kühe Hörner tragen, konnte der schöne Schmuck auch ideal verankert werden! Schon zum 44. Male organisierte Sepp Luchsinger dieses bodenständige Brauchtum, das einfach immer wieder fasziniert.

(UN-)RUHESTAND ⋅ Karl Schmuki  hat am 29. Dezember 2017 seinen letzten Arbeitstag als stellvertretender Stiftsbibliothekar. Zumindest offiziell. Denn gebraucht wird er weiter. Im Gespräch mit ihm wird klar, warum.

Interessanter Artikel über einen berühmten Rüttibergner Sohn im St. Galler Tagblatt

Mit seinen Eltern Karl und Martha Schmuki-Giger und seinen 3 jüngeren Brüdern verbrachte er einen Teil seiner Jugend in Rufi und auf der unteren Rossalp. Der Heimwehrüttibergner pflegt noch immer Kontakte zu seiner alten Heimat und ist ab und zu in den Rüttibergner Gefielden anzutreffen.

Vor bald drei Jahren wurde von der Geschäftsprüfungskommission angeregt, die neuen Räte und Mitglieder der GPK sollten besser über die Liegenschaften der Ortsgemeinde ins Bild gesetzt werden. Präsident Willi Giger nahm den Ball gern auf und führte vor 2 Jahren die erste Grenzbegehung im Gebiet Hüsliberg und Zimmerwiswald durch. Nach den Erneuerungswahlen im letzten Herbst erfreuen sich die Kommissionen neuer Gesichter. Auch diese sollten möglichst viel von den Besitztümern und Traditionen der Ortsgemeinde mitbekommen.

Aus diesem Grund organisierte der Rat am letzten Samstag die 2. Grenzbegehung. Der Anlass fand nicht nur bei den Neuen grossen Anklang sondern lud - zusammen mit dem prachtvollen Herbstwetter - auch viele altgediente Funktionäre zu einer Wanderung der besonderen Art in den Rüttiberg ein. In gekonnter Manier liess Willi Giger die Teilnehmer an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben. Nicht nur über den Erwerb und die Geschichte der Liegenschaften wusste er bestens Bescheid, auch die Bewirtschaftung von Wald und Alpen vermittelte er mit vielen interessanten Geschichten und Anektoten. Abwechslungsreich gestaltete sich die Suche nach Grenzsteinen und -Bolzen,.

Nach der Anstrengung durften sich die Teilnehmer bei einem reichhaltigen Imbiss bei Sonnenschein und Föhnstimmung im Zimmerwisligarten stärken. Dem Präsidenten gebührt für den perfekt organisierten Anlass ein grosser Dank, ebenso Hildegard Giger für den feinen Imbiss.

Ich war am letzten Samstag (8. Juli 2017) bei der Alpsegnung dabei, Pastoralassistent Bruni Schmid und sein Team kamen via Beischnaten, Vorder Bätruns, Obere Bätruns in die Trüebsiten und besuchten dann noch die Obere und Untere Stöckalp, sowie tags darauf die Schänner Alpen.

Wie ich bemerkt habe, sind die Aelpler froh darüber, dass dieser Brauch wieder aufgenommen wurde.

Chronik der Familie Kaufmann

Bedeutung des Namens: Kaufmann war der (Gross)- Händler, und kommt deshalb im ganzen  deutschsprachigen  Raum vor.   Der Detailist hiess Krämer oder Kramer.

Vor 1500 hat  sich die Familie Kaufmann in der Gegend von Kaltbrunn niedergelassen.

1481 Beregrin Kaufmann ist Schiedsrichter im Marchenstreit  Maseltrangen- Rufi.

1504 Claus Kaufmann nimmt mit der Familie am Schützenfest in Zürich teil.

1520 Hans Kaufmann zinst ab Hof Unterbornet , Kaufmanshof Kaltbrunn.

 Kaufmannshof Kaltbrunn 

Willi Giger, Rolf Giger, Sonja Zweifel, Manuel Jud, Alwin Maag-Lacher

An der wie stets von rund der Hälfte der Stimmberechtigten besuchten Bürgerversammlung vom 17. Februar 2017 präsentierte Präsident Willi Giger den neuen Verwaltungsrat für die Amtsperiode 2017-2020. Die beiden neugewählten Sonja Zweifel und Manuel Jud (bisher Kassier) verstärken die bewährte Mannschaft mit frischem Blut. Mit Sonja Zweifel wurde erstmals in der 660 jährigen Geschichte eine Frau in den Vorstand gewählt. Gleichzeitig durften die langjährigen Mitglieder Toni Jud und Roman Jud verabschiedet werden. Zusammen 67 Jahre im Verwaltungsrat.

Die GPK 2017-2020: Hans Giger, Judith Giger-Imper, Markus Kaufmann (neu)

Ebenso komplettiert wurde die von Judith Giger-Imper geleitete Geschäftsprüfungskommssion durch den neu gewählten Markus Kaufmann (rechts).

Die anstehenden Geschäfte leitete Präsident Willi Giger in gewohnt souveräner Manier. Bereits seit 40 Jahren lenkt er die Geschicke der Ortsgemeinde. Die Rechnung schloss dank Zuschüssen für die Artenvielfalt und Landschaftsqualtität in der Alpwirtschaft wesentlich besser als budgetiert. Alle Einnahmenquellen stehen seit Jahren unter Druck währenddem die Ausgaben weitestgehend gesetzlich geregelt sind.

Nach der Versammlung lud der Rat zum traditionellen Nachtessen im Rest. Sonne ein. Bericht im Gasterländer und in der LinthSicht.

Haben gut lachen: Toni Jud und Roman Jud zeigen keine Verschleiserscheinungen

Auf Ende 2016 haben Toni Jud nach 39 und Roman Jud nach 28 Jahren vorbildlicher Führung ihrer Ressorts und Mitarbeit im Team des Verwaltungsrates ihren Rücktritt eingereicht. Sie hinterlassen im Rat grosse Lücken. Die beiden verbinden einige Gemeinsamkeiten: Schon ihre Väter und Grossväter waren zum Teil über Jahrzehnte im Rat und beide wuchsen im wahrsten Sinne des Wortes in ihr Amt hinein. Waren sie doch mit ihren Vätern von Kindsbeinen an mit Liegenschaften, Wald und Alpen der Ortsgemeinde vertraut worden. 

Sonja Zweifel, neu im Rat ab 2017

An der ausserordentlichen Bürgerversammlung nahmen fast 50% der Stimmberechtigten teil. Wie üblich leitete Präsident Willi Giger die Versammlung souverän. Die bisherigen Rolf Giger und Alwin Maag-Lacher wurden glanzvoll in den Rat wiedergewählt. Dies gilt auch für den langjährigen Kassier Manuel Jud, der vor seinem Abstecher nach Kaltbrunn bereits einmal in diesem Gremium Einsitz nahm.

Facelifting: Hüsliberghaus

Juli 2015: Willi und Chrisitan Giger haben sich der Fassade des Hüsliberghauses angenommen. Die alten Fensterläden wurden geschliffen, grundiert und in einem frischen Grün gestrichen. Sie heben sich nun wunderschön von der verwitterten Schindelfassade ab. Ein Augenschmaus. 

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