Beiträge an gemeinnützige und kulturelle Projekte

Seit der Aufhebung des Bürgernutzens durch den Regierungsrat im Jahre 1980 hat sich die Ortsgemeinde immer mehr der Unterstützung breiter Bevölkerungskreise zugewandt. Vorzugsweise werden lokal ansässige Kultur- und Sportvereine unterstützt. Insbesondere wenn es darum geht, wichtige Anlässe zu finanzieren oder Neuanschaffungen zu tätigen.

In neuer Zeit werden einzelne Anlässe auch direkt gesponsert wie zum Beispiel der Klauseinzug oder die Christbaumaktion.

Nebst den wiederkehrenden Beiträgen hat die Ortsgemeinde immer wieder öffentliche Projekte unterstützt. Wussten Sie, dass die Ortsgemeinde Rüttiberg

  • durch Landverpachtung den Segelflugplatz Schänis ermöglicht hat?
  • für den Kindergarten in Rufi 1969 einen Beitrag von Fr. 70'000 gespendet hat?
  • das Quellwasser aus sämtlichen Quellen der Wasserversorgung gratis abgibt?
  • das Gipfelkreuz auf dem Chüemettler gespendet hat?
  • mithalf, beim Chapeli in Rufi einen Sandsteinbrunnen zu errichten?
  • der Kulturkommission eine grosse Ausstellung mit alten Dokumenten ermöglicht hat?
  • der Kirchenrenovation in Schänis einen erheblichen Beitrag geleistet hat?
  • durch einen finanziellen Beitrag Kultur Schänis möglich gemacht hat?
Stammbaum der Familie Giger

Immer am selben Ort zu Hause, in derselben Gemeinde,praktisch immer auf der gleichen Scholle. So auch die Familie Giger vom Rüttiberg in Schänis.

Interessanter Artikel von Stefan Füeg in der Südostschweiz vom 15.1.2015.

Schänner Revierförster Walter Thoma (Mitte mit Ehefrau Brigitte) umrahmt von den Präsidenten der Ortsgemeinden

Berg- und Waldstrassen als Lebenswerk

Nach bald 40 Jahren als Revierförster der Gemeinde Schänis wird Walter Thoma auf Ende Januar 2006 in die verdiente Pension entlassen. Die Politische- und die fünf Schänner Ortsgemeinden würdigten seine Verdienste für den Wald und für die Oeffentlichkeit.

Mit 1065 Hektaren Wald gehört das Forstrevier Schänis noch zu den grösseren im Kanton. Als der junge Ammler Walter Thoma im Jahre 1968, eben aus der Försterschule kommend, die Stelle in Schänis als Nachfolger von Fredy Hofstetter antrat, waren die Waldungen zwischen Bergli Maseltrangen und dem Ziegelbach in Schänis noch kaum erschlossen. Fussmärsche gehörten deshalb für den bis heute sportlich fit gebliebenen Förster vor und nach der Arbeit im unwegsamen Gelände in den ersten Jahren zur Tagesordnung. Dass sich dies geändert hat und der Schänner Wald heute mit einem Netz gut ausgebauter Waldstrassen erschlossen wurde, ist u.a. auch ein Verdienst des nun abtretenden Försters Walter Thoma.

Herausforderung Waldstrassenbau

Kaum in Schänis begonnen, wartete für den neuen Förster bereits eine erste grosse Herausforderung: Die Strasse ab Obermatt sollte in einer ersten Etappe bis in die Geissegg weitergeführt werden, doch fehlten für die Vergabe an einen Unternehmer über hunderttausend Franken. Ermuntert von seinem damaligen Vorgesetzten und Förderer, Kreisoberförster Urs Eugster und dem Präsidenten der Bergstrassenkorporation Wilhelm Giger-Kühne, packte der junge Förster zusammen mit zwei Arbeitern und einem Maschinisten die knifflige Aufgabe im schwierigen Gelände mutig an. Trotz reduziertem Kostenrahmen gelang das Projekt zu aller Zufriedenheit. Mit der 1971 gegründeten Forstgemeinschaft Schänis, deren Betriebsleiter er 35 Jahre lang war und in dieser Zeit zahlreiche Lehrlinge ausbildete, folgten in regelmässigen Abständen die weiteren Strassenbauten Brandwald-Grütt in Dorf, Rüttiberg und Zubringer Horner, Geissegg-Zimmerwisli und später hinauf bis Unterbogmen, die Unterschössli-, Steinegg- und Stockwaldstrasse der OG Maseltrangen, die Zimmerwiswaldstrasse der OG Rüttiberg und als letztes grosses Werk die Beischnatenstrasse der Ortsgemeinde Dorf. Alle Projekte konnten durch effiziente Arbeiten unter dem Kostenvoranschlag abgeschlossen warden.

Die guten Zeiten genutzt

Diese anspruchsvollen Bauten leitete Förster Thoma nebst der mustergültigen Betreuung der umfangreichen Waldungen mit dem Messen und taxieren von tausenden von Trämeln und den vielfältigen waldbaulichen Arbeiten. Wie der dienstälteste unter den fünf Schänner Ortspräsidenten, Willi Giger, an der Feier im Rest. Bären in Schänis ausführte, sei man heute in zweifacher Hinsicht dankbar für jeden Meter Strasse, der in jener Zeit gebaut wurde, denn erstens wäre es heute politisch schwieriger, die erforderlichen Bewilligungen zu erhalten (Schutzzonen) und zweitens seien Beiträge für Erschliessungsstrassen kaum mehr zu bekommen. Die Ortsgemeinden, als grösste Waldbesitzer in der Gemeinde, sind Förster Thoma für seine Pionierleistungen auf dem Gebiet des Waldstrassenbaus zu grossem Dank verpflichtet. „Die schön und dauerhaft angelegten Berg- und Waldstrassen sind eine Art Lebenswerk des scheidenden Revierförsters“ sagte Giger.

Vielfältige Oeffentlichkeitsarbeit

Vice-Gemeindepräsident Ruedi Nick, an Stelle des erkrankten Erich Jud,   würdigte die Verdienste von Walter Thoma als langjähriger Gemeinderat und Viceammann, der in seiner Amtszeit das Strassenwesen vorbildlich und kompetent betreute. Daneben habe Walter in zahlreichen Kommissionen aktiv mitgewirkt und auch verschiedene Dorfvereine hätten auf sein Engagement zählen können. „Wir gönnen Walter und seiner Frau Brigitte nun eine etwas ruhigere Lebensphase und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft“ schloss Nick seine kurze Dankesrede. Als Zeichen der grossen Wertschätzung erhielten die beiden Blumen und einen Reisegutschein, offeriert von den Ortsgemeinden.

27.01.06 / Hildegard Giger

 

Bruno Kaufmann (links) als Schlagzeuger der Kapelle Elida

Mit grosser Trauer nimmt der Rat den Tod unseres langjährigen Verwaltungsrates und Kassiers Bruno Kaufmann-Amrhein zur Kenntnis. Er stand dem Rat während 32 Jahren mit Rat und Tat zur Verfügung. 28 Jahr davon als pflichtbewusster, akribisch genauer Kassier. Den Hinterbliebenen versichern wir unsere Anteilnahme.

vorher: Abriss der Trassee

9.8.2013: Bei den schweren Regenfällen vom 1. und 2. Juni 2013 wurde durch einen Erdrutsch unmittelbar bei Beginn unserer Waldstrasse in die Steinegg auch die Strasse in Mitleidenschaft gezogen.

Gipfelkreuz

Wohl schon seit Urzeiten steht auf dem markanten Aussichtspunkt des Chüemettler Gipfels (1706 m) ein Gipfelkreuz aus Holz. Das heutige Wahrzeichen wurde im Jahre 1991 neu erstellt und am Sonntag, 25. August im Rahmen eines Berggottesdienstes durch Pfarrer Rimle aus Schänis eingeweiht.

Aus Rüttibergner Hand: Dekoration zur 650 Jahrfeier

Kleine Ortsgemeinde – grosse Tradition

Die kleinste der fünf Schänner Ortsgemeinden, Rüttiberg, wurde im Jahre 1356 urkundlich erstmals erwähnt. Am kommenden Samstag wird dieses seltene Jubiläum mit einem schlichten Bürger- und Begegnungstag gefeiert.

Ruedi Giger nimmt die Auszeichnung für gute Milchqualität entgegen

Völlig unerwartet ist Ruedi Giger am 11.7.2013 auf seiner geliebten Rossalp verstorben. Er leitete während fast 40 Jahren die Geschicke der Geschäftsprüfungskommission. Der Ortsgemeinde wird er als vielseitig interessierter, unermüdlicher Werker in Erinnerung bleiben. Zum Lebenslauf.

 

Susanne und Josef Luchsinger mit Lukas und Martina

Trotz unsicherer Wettervorhersage wagte der Verwaltungsrat in corpore am Sonntag 10. August den beschwerlichen Aufstieg auf die Trüebsiten. Grund dazu war das 40 Jahr Jubiläum von Josef Luchsinger. Belohnt wurde der Rat mit Kaiserwetter und einer fürstlichen Bewirtung auf unserer Hochalp. Susanne und Sepp zogen alle kulinarischen Register der weitum bekannten Bätrunsküche. Den Jubilar wurde eine Urkunde überreicht, die sofort ihren Ehrenplatz in der Hütte fand.

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von links: der Künstler Andreas Pawlaczyk, Mentor Zygi Wisniewski, Sr. Magdalena und David Düngler

Ausstellung im Kreuzstift

Seit einigen Tagen sind in den Gängen des Kreuzstiftes wunderschöne Bilder des Künstlers Andreas Pawlaczyk zu bewundern. Der gebürtige Pole wurde mit seiner in Schänis lebenden Familie vor einigen Jahren bei uns eingebürgert.

Gemeinderat Ruedi Nick durfte zur Vernissage eine grosse Zahl Heimbewohner, Besucher und kunstinteressierte Gäste in der Cafeteria des Alters- und Pflegezentrums Kreuzstift zu diesem speziellen Anlass herzlich willkommen heissen und stellte die beiden Laudatoren David Düngler aus Jona sowie Zygi Wisniewski von der Universität Cambridge vor.

David Düngler, ein persönlicher Freund des Künstlers, brachte den Anwesenden die Person Andreas Pawlaczyk näher und wies auf die grosse Professionalität des kreativen Malers hin. In Polen aufgewachsen, lebt der diplomierte Technik-Mechaniker mit seiner Familie seit 1989 in Schänis und erhielt im Jahre 2000 das Bürgerrecht der Ortsgemeinde Rüttiberg.

„Der feinfühlige Künstler versteht es wunderbar, die grosse Liebe zur Natur in seinen Bildern darzustellen“ meinte Düngler. Weiter erklärte er, die Ideen und die Kraft dazu hole sich Pawlaczyk sowohl aus der Bergwelt, wie auch in der Stille. Die romantischen, mit Kreide gemalten Pastell Bilder wären eine perfekte Symbiose von Farbe und Klang und würden wie ungewöhnliche Fenster wirken.

20 Jahre im Verwaltungsrat: Martin Giger

Für seine 20jährige Tätigkeit als Alpmeister wurde Martin Giger mit einer Urkunde und einem Gutschein geehrt. In der doch sehr langen Amtszeit hatte er keinen einzigen Alphirtenwechsel zu beklagen.

 

Foto: Hildegard Giger 14.2.2009

hunderte von Zuschauern lockte die Jubiläumsfahrt an

Die Familie Sepp Luchsinger setzte ihre vor 40 Jahren begonnene Tradition mit einer farbenfrohen und stimmungsvollen Alpabfahrt fort, was hunderte von Zuschauern nach Rufi locket.

der glückliche Kategoriensieger

Am berühmten Züri-Marathon mit 4780 Teilnehmern belegten Läuferinnen und Läufer aus der Region Gaster hervorragende Resultate, allen voran der 52jährige Rüttibergner Toni Jud.

Rolf Ochsner, Wolfgang Braune und Max Giger nach der Zielankunft.

Clearwater Beach, Florida, USA 10.11.07: Anlässlich des im Juni 2007 erstmals ausgeführten Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil hat sich der Rüttibergner Schreiber Max Giger für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Florida qualifiziert.

Weidesäuberung 2009

Am 4. Oktober 2009 organisierten Präsident Willi Giger (3. v.l.) und Älpler Josef Luchsinger (l.) eine Weidesäuberung mit dem Gleitschirmklub Glarnerland. Die Pilotinnen und Piloten legten kräftig Hand an. Die Ortsgemeinde offerierte Verpflegung und Getränke. Dank geht an die unermüdlichen Helfer (Anny, Arno, Barbara, Hans, Hanspeter, Markus, Michi, Peggy, Peter G., Peter H., Remo, Rolf, Ruedi, Sonja, Susanne und Wuri!). Weitere Fotos von Jürg Widmann.

 

Sepp Luchsinger mit Familie

Stimmungsvolle Jubiläums-Alpabfahrt vom Rüttiberg

Am Ende eines schönen und wüchsigen Sommers kehrte Aelpler Sepp Luchsinger mit seiner Familie und einer jubiläumswürdig geschmückten Herde ins Tal zurück.

Trüebsitenhütte

Rufi, 18.11.07: Der frühe Schneefall bis in Flachland war in den letzten Jahren eher Seltenheit. Umso mehr freut es dieses Jahr die Anhänger der weissen Pracht. Was in der Ebene als bescheidener Winteranfang aussieht, erweist sich in den Bergen schon aus ausgewachsener Winter. Unser Waldmeister Roman Jud konnte es sich nicht verkneifen, eine winterliche Alpinspektion über Beischnaten, vordere Bätuns, Trüebsiten, Chüemettler und Stöck vorzunehmen. Hier seine Bilder

Die Teilnehmer nach dem Imbiss am Nachmittag

Am Samstag, 28. November 2017 konnte mit dem Gleitschirmclub Glarnerland der zur Tradition gewordene Arbeitstag im Hüsliberg erfolgreich durchgeführt werden. Mit rund 20 Clubmitgliedern, darunter auch Frauen und Präsident Remo Riget, konnte eine Fläche von rund 3.5 Hektaren Weide, die in den Tagen zuvor gemäht wurde, zusammengetragen und verfeuert werden. Insgesamt wurden mehr als 20 Feuer entfacht, Von unserer Seite waren Sepp, Susanne und Martina Luchsinger, sowie Beat Jud und Willi Giger im Einsatz. Mit Wurst und Brot, sowie Kuchen und Kaffee konnte der Anlass zur Zufriedenheit aller abgeschlossen werden.

Nach einer Alpzeit von 119 Tagen kehrte am Samstag, 30. September Sepp Luchsinger mit seiner Familie und 105 Tieren wohlbehalten ins Tal zurück. 

Wie in den letzten Jahren haben Luchsingers mit ihren vielen Helferinnen und Helfern mit viel Blumenschmuck und grossen Treicheln wieder zu einer stimmungsvollen Alpabfahrt beigetragen. Viele Zuschauer, auch von auswärts säumten die Strassen im Dörfli und im Riet, um dieses bodenständige Brauchtum mitzuerleben.

Fotoimpressionen von Roman Jud am 20. Januar 2017

Nicht nur Rauch: strenge Arbeit am Zaugerli

Rund 20 Mitglieder des Gleitschirmklub Glarnerland absolvierten ihren Frondiensttag im Zaugerli. Unter fachkundiger Anleitung von Präsident Willi Giger und Älpler Sepp Luchsinger wurden oberhalb des Startplatzes Hüsliberg Tannäste gesammelt und auf Haufen verbrannt. Der Rauch war über die ganze Linthebene zu sehen. Bereits zuvor wurde in der Weide und vor allem dem Waldrand entlang 'gesäubert'. Nach der wohl verdienten Stärkung durch Festwirtin Susanne Luchsinger flogen die Piloten standesgemäss mit dem Gleitschirm in die Wichlen.

Link zu den Fotos und zum Glarner Gleitschirmklub.

Die Parade mit dem gesömmerten Vieh von der Alp ins Tal ist für jeden Aelpler der höchste Feiertag im Jahr und wenn das Wetter gar noch so herrlich mitspielt wie am letzten Samstag wird der Alpabzug zu einem lokalen Ereignis, das sich jeweils viele Zuschauer nicht entgehen lassen wollen.