Die Bewirtschaftung der Alpen im Hüsliberg/Zaugerli und der unteren Bätruns ergab wenig grundlegende Veränderungen seit 1910. Eine gewisse Erleichterung brachte die Bergstrassen-Erschliessung; 1965 mit der ersten Etappe Rütteli-Obermatt, anschliessend Obermatt-Geissegg und schliesslich führte die Ortsgemeinde Rüttiberg das Werk fort mit dem Teilstück Geissegg-Zimmerwiesli. Nachdem die Ortsgemeinde Rufi die Strasse 1978 bis zur unteren Bogmen weiterzog, konnte ab 1980 auch der Zimmerwieswald erschlossen werden.

Gegenwärtig werden auf den Alpen der Ortsgemeinde Rüttiberg pro Sommer rund 110 Rinder gesömmert. 1951 wurde der Stall auf "Trübsiten" von einer Lawine zerstört, seither ist man glücklicherweise vor grösseren Schäden verschont geblieben. Im Jahre 1975 wurde das Wohnhaus im Hüsliberg renoviert und wird seither vermietet. Für den Viehachter konnte im oberen Hausteil eine eigene Wohnung eingerichtet werden.

Die Ortsgemeinde Rüttiberg ist stolz, auf einen der dienstältesten Älpler des Kantons St. Gallen zählen zu können. Josef Luchsinger schaut seit über 40 Jahren auf den Alpen Hüsliberg und Bätruns/Trüebsiten zum Rechten. Sepp wird nicht nur bei den Viehbesitzern geschätzt, auch Wanderer aus nah und fern lassen sich von ihm und seiner Frau in der Trüebsiten bewirten.

Einstieg ins Drachenloch

Seit altersher sind unsere Berge von Sagen und Mythen umgeben, die von Generation zu Generation überliefert werden. Als Kinder haben sie uns in ihren Bann gezogen und manche von uns sind lange nicht mehr hinter dem Ofen hervorgekrochen.